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Heizen

Heizen in der kalten Jahreszeit

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Längst wissen wir, dass Gas knapp werden könnte, das Heizen immer teurer wird und wir alle einen Beitrag leisten können und müssen, um unsere Ressourcen zu schonen.

Ende Juli, da ich diesen Text schreibe, ist das Heizen der Kirchen bei Temperaturen teilweise über 30 Grad kein Problem. Im Gegenteil, die Kühle in den Kirchen ist ganz angenehm.

Ein Problem kommt aber für die kalte Jahreszeit auf uns zu: Gas wird knapp, und damit teuer. Es ist an den monatlichen Abschlägen für die Gebäude der Kirchengemeinde ab August bereits zu sehen: Um mehr als 50 Prozent wurden sie angehoben. Die Diskussionen in der Politik und von Wirtschaftsvertretern über die Gasverteilung und über die Begrenzung von Temperaturen in Wohnungen werden so hitzig geführt, wie es die Außentemperaturen in diesen Wochen sind.

Im Kirchenvorstand wurden erste Überlegungen angestellt:

Wenn Wohnungen und Büros kühler bleiben und insgesamt Energie gespart werden muss, erscheint es uns kaum verantwortbar, die Kirchen in Strinz-Trinitatis, Limbach und Wallbach so zu heizen wie in "normalen" Jahren.

Das übliche Beheizen der Strinzer Kirche auf die zugelassenen 16 Grad (das Gebäude, vor allem die Orgel, verträgt es nicht wärmer) dürfte, nach dem Jahresverbrauch und der Anzahl der Gottesdienste überschlagen, pro Gottesdienst etwa 70 € kosten, in Limbach 50 €. Die benötigte Menge Gas ist dann in etwa vorstellbar. Bei einer zurzeit angenommenen Verdreifachung der Gaspreise (einschließlich Gas-Umlage) käme das Heizen für einen Gottesdienst in Strinz auf Kosten von ca. 200,- €, in Limbach von 150.- €.

Denkbar sind z.B. folgende Alternativen:

  • Die Strinzer und Limbacher Kirchen hätten auch zu Gottesdiensten nur die Temperatur des Auskühlschutzes, 11-12 Grad. Die Gottesdienste könnten auf 30 Minuten begrenzt werden. Zusätzlich zur Bitte um warme Kleidung liegen dann Decken bereit.
  • Als andere Möglichkeit könnten die Gottesdienste in Strinz im Gemeindesaal (Bücherei) im Pfarrhaus stattfinden - wenn eventuell neue Corona-Regeln es zulassen. Gottesdienste, bei denen mehr Besucher zu erwarten sind, finden dennoch in der Kirche statt, mit den Einschränkungen wie oben genannt.
  • In Wallbach wird die Kirche elektrisch beheizt, was weder energetisch noch kostenmäßig günstiger und besser zu verantworten ist. Dort haben die Gottesdienste schon in den letzten Jahren wegen der Corona-Schutzmaßnahmen im Gemeindezentrum stattgefunden. Dieses ist gut isoliert und hat eine moderne Heizung, bietet sich deshalb wieder als "Winterkirche" an.

Noch sind das Gedankenspiele. Empfehlungen der Landeskirche EKHN helfen uns hoffentlich nach den Sommerferien weiter. Dann wird der Kirchenvorstand darüber beraten und beschließen.

Die "besonderen Gottesdienste", z.B. der Literarische Gottesdienst oder die Mitwirkung des Strinzer "Eintracht"-Chores, werden wie gewohnt geplant und vorbereitet. Sollten die Bedingungen es jedoch kurzfristig nicht möglich machen, dass sie so stattfinden, müssen sie umgeplant oder abgesagt werden.

Die Bitte ist auf jeden Fall:

Informieren Sie sich wegen der jeweils aktuellen Gottesdienste während der Heizperiode in unseren Veröffentlichungen (Schaukästen, Hünstetter Nachrichten, Homepage), wo und wie die Gottesdienste stattfinden!

Vielen Dank!


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